Die PRESERVE-Methodik sichert drei Wissensformen – explizites Wissen (Handbücher, Richtlinien), implizites Wissen (Routinen, Urteilsvermögen) und kontextgebundenes Erfahrungswissen – in vier aufeinander aufbauenden Phasen: Identifizieren, Erfassen, Strukturieren und Bereitstellen. Das Wissensrisiko-Radar deckt auf, wo kritisches Wissen gefährdet ist. Vier Erfassungskanäle – von moderierten Interviews über Chatbot-Eingabe bis zur systematischen Dokumentenintegration – sichern Wissen minimalinvasiv. Eine vierstufige Qualitätskette mit Human-in-the-Loop-Validierung garantiert fachliche Richtigkeit. Das Ergebnis: ein lebendiges Corporate Memory, zugänglich per Chatbot, Wissenshandbuch oder Onboarding-Modul.
Vier Phasen bilden das Rückgrat der PRESERVE-Methodik. Jede verbindet methodische Expertise mit KI-Unterstützung und organisationspsychologischer Begleitung. Der Prozess ist iterativ: Mit jedem Durchlauf wird die Wissensbasis wertvoller.
Wo liegt Ihr Wissensrisiko? Wir machen es sichtbar.
Drei Wissensformen werden über vier Kanäle minimalinvasiv erfasst.
KI und Experten machen Wissen durchsuchbar und vernetzt.
Wissen wird dort verfügbar, wo es gebraucht wird.
Bevor Wissen gesichert werden kann, muss klar sein, wo die größten Risiken liegen. Das Wissensrisiko-Radar zeigt, welches Wissen kritisch ist, wo es konzentriert ist und wie dringend der Handlungsbedarf ist.
Das Wissensrisiko-Radar analysiert systematisch, welche Wissensbereiche in Ihrem Unternehmen gefährdet sind. Parallel dazu erfolgt ein Stakeholder-Mapping, das alle relevanten Akteure identifiziert – von Wissensträgern über Führungskräfte bis zu IT-Verantwortlichen und Betriebsrat. Die Ergebnisse werden mit Ihrer Geschäftsstrategie abgeglichen, um sicherzustellen, dass die Wissenssicherung dort ansetzt, wo sie den größten Nutzen bringt.
Auf Kundenseite: Auftraggeber/Sponsor für Freigabe und Priorisierung, Wissensverantwortliche je Organisationseinheit, IT- und Datenschutzverantwortliche sowie optional der Betriebsrat. Auf PRESERVE-Seite: Strategische Einordnung durch das Kernteam, Kick-off-Moderation und Wissensrisiko-Analyse durch unsere zertifizierten Berater.
Wissensrisiko-Radar mit fünf Analysedimensionen, Stakeholder-Mapping und -Interviews, Strategieabgleich, Priorisierungsmatrix. Im ADVANCED- und PREMIUM-Paket zusätzlich: erweiterte Situationsanalyse mit Stakeholder-Interviews und strategischer Einordnung.
Priorisierte Wissenslandkarte mit Visualisierung, Identifikation kritischer Rollen und Domänen, Zeitrahmen für den Handlungsbedarf (unmittelbar, mittelfristig, latent), konkreter Projektplan für die nächsten Schritte und Paketempfehlung.
Unser Analyseinstrument macht Wissensrisiken messbar und vergleichbar. Statt subjektiver Einschätzungen liefert das Radar eine strukturierte Bewertung über fünf Dimensionen.
Schlüsselpersonen-Abhängigkeit: Wie viele Personen tragen bestimmtes Wissen? Wenn eine einzige Person kritische Prozesse kennt, ist das Risiko akut. Das Radar quantifiziert diese Abhängigkeit.
Wie relevant ist das gefährdete Wissen für Qualität, Prozessstabilität und Innovation? Nicht jedes Wissen hat den gleichen Stellenwert – das Radar priorisiert nach Geschäftsrelevanz.
Wie viel des kritischen Wissens ist bereits dokumentiert, und wie viel existiert nur in den Köpfen? Das Verhältnis von implizitem zu explizitem Wissen bestimmt den Erfassungsaufwand.
Ist das Risiko unmittelbar (bevorstehender Ruhestand), mittelfristig (in 1–3 Jahren) oder latent (strukturelle Abhängigkeit ohne konkreten Termin)? Der Zeitfaktor bestimmt die Dringlichkeit.
Lässt sich das Wissen in Worte fassen (explizierbar) oder ist es stark intuitiv und erfahrungsbasiert? Die Transferkomplexität bestimmt, welche Erfassungsmethode am besten geeignet ist.
Ergebnis: Eine priorisierte Wissenslandkarte, die auf einen Blick zeigt, wo der dringendste Handlungsbedarf besteht.
PRESERVE365 erfasst drei Wissensformen: explizites Wissen (Handbücher, Richtlinien, Prozessbeschreibungen), implizites Wissen (Routinen, Urteilsvermögen, Handlungslogiken) und Erfahrungswissen (kontextgebundene Entscheidungsmuster). Vier Erfassungskanäle, ein KI-gestützter Fragegenerator und organisationspsychologische Methoden sorgen dafür, dass Wissensträger ihr Wissen teilen – ohne dass es sich wie zusätzliche Arbeit anfühlt.
Dokumentiertes Wissen in Handbüchern, Richtlinien, Prozessbeschreibungen und SOPs. Bereits verschriftlicht, aber oft verstreut, veraltet oder schwer auffindbar.
Routinen, Urteilsvermögen und Handlungslogiken, die Mitarbeitende im Alltag anwenden – oft unbewusst. Wird durch gezielte Interviewtechniken bewusst und transferierbar gemacht.
Kontextgebundene Entscheidungsmuster, die nur durch jahrelange Praxis entstehen. Das wertvollste und am schwierigsten zu sichernde Wissen – Kernkompetenz von PRESERVE365.
60–90 Minuten, geführt durch geschulte Moderatoren mit Branchenkompetenz. Ideal für komplexes, tiefgreifendes Erfahrungswissen. Der Moderator nutzt den KI-gestützten Fragegenerator, um rollenbasierte Fragenkataloge einzusetzen, die typische Entscheidungssituationen und Erfahrungsmuster adressieren. Im PREMIUM-Paket enthalten.
Selbststeuerung durch den Wissensträger – zeitlich flexibel, im eigenen Tempo. Der Chatbot stellt gezielte Fragen und führt durch den Erfassungsprozess. Besonders geeignet für Wissensträger, die ihre Erfahrungen lieber schriftlich festhalten. Im ADVANCED-Paket enthalten.
Narrative Formate für „Lebenswerk-Erzählungen". Wissensträger berichten frei über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse. Die Aufnahmen werden automatisch transkribiert und KI-gestützt strukturiert. Niedrigschwellig und besonders authentisch.
Vorhandene Handbücher, Richtlinien, SOPs und Prozessbeschreibungen werden systematisch eingebunden – nicht nur hochgeladen, sondern semantisch analysiert und mit implizitem Wissen vernetzt.
Automatische Transkription von Meetings mit semantischer Analyse. Im ADVANCED-Paket als Standard, im PREMIUM-Paket mit erweitertem Fachwörterbuch, Dialektverständnis und Echtzeit-Verarbeitung.
Vollwertiger Erfassungskanal für explizites Wissen: Handbücher, Richtlinien, SOPs und Prozessbeschreibungen werden systematisch in die Wissensbasis überführt. Von manuellem Upload (BASIS) bis zur automatisierten Übernahme ganzer Dokumentenbestände (PREMIUM).
Sechs Leitprinzipien prägen jeden Erfassungsprozess: Vertrauen als Voraussetzung – ohne Vertrauen teilen Wissensträger nicht. Respektvolle Interviewkultur mit Vermächtnis-Interviews und Würdigungsveranstaltungen. Minimalinvasive Integration in den Arbeitsalltag, ohne zusätzliche Belastung. Compliance und Datensicherheit durch DSGVO-konforme Verarbeitung und Anonymisierungsoptionen. Messbarkeit durch definierte KPIs von Beginn an. Kultureller Wandel als Ziel – Wissensteilung wird zur gelebten Praxis, nicht zur einmaligen Pflichtübung.
Dialekte: Training auf regionale Sprachen für präzise Transkription
Fachbegriffe: Kundenspezifisches Wörterbuch für korrekte Fachterminologie
Mehrsprachigkeit: Deutsch und Englisch als Standard
Anonymisierung: Sprecher optional maskiert, DSGVO-konform
KI-gestützte Verarbeitung und menschliche Validierung machen aus Rohdaten eine verlässliche, vernetzte Wissensbasis. Erst durch intelligente Strukturierung wird erfasstes Wissen wirklich nutzbar.
Die KI-gestützte Plattform analysiert erfasste Inhalte semantisch, erkennt Zusammenhänge und erstellt automatische Querverweise. Verwandte Wissensbereiche werden thematisch vernetzt.
Branchenspezifische Fachbegriffe werden erkannt und korrekt zugeordnet. Das kundenspezifische Wörterbuch wächst mit jedem verarbeiteten Inhalt.
Inhalte werden automatisch kategorisiert, verschlagwortet und in die bestehende Wissensstruktur eingeordnet. So entsteht ein navigierbares Wissensnetz.
Fachbegriff-Korrektur und automatischer Sinn-Check. Offensichtliche Transkriptionsfehler werden bereinigt.
Kategorisierung, Verschlagwortung und thematische Einordnung in die Wissensarchitektur.
Fachliche Prüfung durch Experten. Nur validierte Inhalte werden freigegeben. Dieser Schritt stellt sicher, dass die Qualität stimmt.
Freigabe durch den Wissensverantwortlichen, Versionierung für Nachvollziehbarkeit und Audit-Fähigkeit.
BASIS: You do – Eigenleistung mit Anleitung durch PRESERVE
ADVANCED: Done with you – begleitete Umsetzung
PREMIUM: Done for you – Vollservice durch das PRESERVE-Team
Wissen muss dort verfügbar sein, wo es gebraucht wird – im richtigen Format, zur richtigen Zeit. PRESERVE365 bietet multiple Ausgabeformate für den täglichen Einsatz.
Fragen in natürlicher Sprache stellen und Antworten aus dem unternehmenseigenen Wissensschatz erhalten. Kontextbasiert, mit Quellenangabe und semantischer Suche. Verfügbar ab dem ADVANCED-Paket.
Strukturierte Darstellung des gesicherten Wissens, navigierbar nach Themen, Rollen oder Prozessen. Ideal zum Stöbern und gezielten Nachschlagen.
Für komplexe Problemsituationen: Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die durch Erfahrungswissen gespeist werden und zu konkreten Handlungsempfehlungen führen.
Speziell aufbereitete Wissenseinheiten für neue Mitarbeiter. Verkürzen die Einarbeitungszeit messbar und machen Erfahrungswissen vom ersten Tag an zugänglich.
Automatisch generierte, häufig gestellte Fragen mit validierten Antworten. Basierend auf den tatsächlichen Nutzungsmustern und Abfragen der Mitarbeiter.
Integration in bestehende Systeme (ERP, CRM, Teams, SharePoint, PLM, QM) nach Aufwand. Verfügbar im PREMIUM-Paket für nahtlose Einbindung in Ihren Arbeitsalltag.
PRESERVE365 arbeitet datengesteuert. Fünf zentrale KPIs machen den Nutzen der Wissenssicherung messbar – Messbarkeit ist eines unserer Leitprinzipien.
Anzahl Abfragen und aktive Nutzer pro Zeitraum
Suchgeschwindigkeit bis zur relevanten Antwort
Anteil der als nützlich bewerteten Antworten
Vorgänge ohne Nacharbeit dank Wissenszugriff
Einarbeitungszeit im Vorher-Nachher-Vergleich
In einem kostenlosen 30-Minuten-Erstgespräch zeigen wir Ihnen, wie die PRESERVE-Methodik in Ihrem Unternehmen konkret aussehen könnte.